Anbieter von MBA-Programmen gibt es viele in Europa, mehr als 1/3 davon befinden sich in Großbritannien. Die Qualität ist recht unterschiedlich. Einen Anhaltspunkt liefern die Zertifikate des amerikanische AACSB oder das europäische Pendant EFMD der European Foundation for Management Development. In Großbritannien gibt es noch das Prüfsiegel der AMBA.
Der Marktführer für das Studium zum Master of Business Administration ist ohne Zweifel die London Business School, die zu den Top-Schulen Europas gehört. Allerdings hat sie auch in jeder Hinsicht die höchsten Ansprüche an die Bewerber. Ihr Schwerpunkt liegt im im Bereich Finance & Marketing (siehe auch MBA Finance und MBA Marketing). Den gleichen Schwerpunkt haben auch die University of Central England in Birmingham und die Uni Liverpool. Beide bieten günstigere Studiengänge an. Die Cranfield University School of Management in Bedfordshire gehört zu den ältesten Business Schools Europas. Ihr Schwerpunkt ist die Persönlichkeitsentwicklung der Absolventen. Dementsprechend ist die Anzahl der Studierenden niedrig und der Altersdurchschnitt mit 31 relativ hoch. Auch die Ashridge Business School bietet Programme für berufserfahrene Studierende in kleinen Gruppen an.
Wissenschaft, Forschung und Technik sind die Leitthemen an der Tanaka Business School in London und der Warwick Business School in Coventry, wobei die Tanaka School einen guten Ruf im Themenbereich Unternehmensgründung hat - hier erfährt man deutlich mehr als nur die Grundlagen über Existenzgründerkredite.
Flexible Programme von hoher Qualität bietet die Edinburgher Heriot-Watt University. Auch hier sind die Aufnahmevoraussetzungen hoch. Nicht fehlen dürfen natürlich die Klassiker der britischen Unis, die Judge Business School in Cambridge und die Said Business School in Oxford. Beide Unis haben erst seit relativ kurzer Zeit MBA-Programme im Angebot, und Oxford bietet den europaweit einzigartigen Schwerpunkt in Social Entrepreneurship an.
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